Neue Aspekte für Biologie und Medizin

Wasserbrücke: Neue Erkenntnisse für die Vorgänge in der menschlichen Zelle?

„Das Phänomen der Wasserbrücke kann auch ganz neue Forschungsansätze für Biologie und Medizin bieten“, meint Dipl.-Ing. Johannes Larch, Forschungsleiter bei GRANDER®.

Laut einer besonders spannenden Theorie ist davon auszugehen, dass in den menschlichen Zellen ähnliche Verhältnisse wie in der Wasserbrücke herrschen. Die Erkenntnisse der Wasserbrücke  könnten neue Eigenschaften und Zellmechanismen zum Stofftransport zu Tage führen, die wiederum vielleicht die Zellbiologie komplett revolutionieren. Aus dieser Forschung könnten womöglich sogar neue Mechanismen für die Aufnahmefähigkeit von Nährstoffen und Medikamenten abgeleitet werden.

Was die Wasserbrücke und die menschliche Zelle gemeinsam haben

Wie kommt es überhaupt, dass auf eine Ähnlichkeit zwischen dem Phänomen der Wasserbrücke und der menschlichen Zelle geschlossen wird? Die Wasserbrücke baut durch die hohe Spannung ein elektrisches Feld auf, das jenem in der menschlichen Zelle ähnelt.

Ein elektrisches Feld wird als die elektrische Spannung dividiert durch den Abstand definiert und in Volt pro Meter gemessen. In der menschlichen Zelle herrscht eine kleine elektrische Spannung zwischen Zellinnerem und Zelläußerem, außerdem sind die Zellmembranen sehr dünn. Laut der Formel (die elektrische Spannung dividiert durch den Abstand) kommt auch hier ein sehr starkes elektrisches Feld zustande.

Wasser spielt beim Zellstoffwechsel, bei der Zellteilung und bei der Proteinfaltung eine sehr wichtige Rolle. Es ist durchaus denkbar, dass die Wissenschaft durch die Wasserbrücke zu völlig neuen Erklärungen und Einsichten für die Vorgänge in der Zelle gelangen kann.

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